Fahrzeugschäden nach Silvesterfeuerwerk - Wer kommt für den Schaden auf?

Ger­ade nach Sil­vester müssen viele Fahrzeughal­ter Schä­den an ihren Fahrzeu­gen durch Raketen und Böller fest­stelle. Dies ist für den Hal­ter in jedem Fall ein Ärg­er­nis. Noch viel ärg­er­licher aber ist es, dass nicht jeder Schaden von der Ver­sicherung reg­uliert wird.

Kon­nte der Täter ermit­telt wer­den muss dieser natür­lich den Schaden erstat­ten. Dies wird aber lei­der nur sehr sel­ten der Fall sein. Für die Brand- und Explo­sion­ss­chä­den kommt dann nur die eigene Teilka­skover­sicherung auf, sofern man über einen solchen Ver­sicherungss­chutz ver­fügt. Beachten sollte der Geschädigte, dass er die Polizei von der Beschädi­gung des Fahrzeuges unterrichtet.

Wer also über keinen Kaskover­sicherung ver­fügt sollte sein Fahrzeug an Sil­vester in einer sicheren Neben­straße oder in ein Parkhaus abstellen. Die hier­bei anfal­l­en­den Kosten dürften geringer aus­fallen als eine Schadenbe­sei­t­i­gung am Fahrzeug, verur­sacht durch Silvesterraketen.

Neben den auftre­tenden Schä­den durch Sil­vester­feuer­w­erk wer­den viele Fahrzeugschä­den durch alko­holisierte Per­so­nen verur­sacht. Wrrden diese nicht ermit­telt wer­den die Schä­den nur von der eige­nen Ver­sicherung erstat­tet, wenn ein Vol­lka­skover­sicherungss­chutz vere­in­bart ist. Ger­ade Besitzer älterer Fahrzeuge scheuen aber diese Kosten. Diese bleiben dann auf dem gesamten Schaden sitzen.

Aber auch Per­so­nen mit Vol­lka­skover­sicherungss­chutz kom­men nicht ohne finanziellen Schaden bei diesen sog. Van­dal­is­muss­chä­den davon. Mit dem Aus­gle­ich des Schadens über die Vol­lka­skover­sicherung erfolgt eine Rück­stu­fung des Schaden­frei­heit­sra­batts mit der Folge, dass die Prämien steigen. Oft ist auch eine Selb­st­beteilu­gung von mehreren hun­dert Euro vereinbart.

Auf­passen müssen auch beson­ders Hal­ter von Cabrios. Wird das Verdeck durch Glut beschädigt, greift nur die Vol­lka­skover­sicherung mit den zuvor erwäh­n­ten Fol­gen. Die Teilka­skover­sicherung kommt für den Schaden nur dann auf, wenn ein offenes Feuer aus­ge­brochen ist.

Aber auch den Per­so­nen, die unsachgemäß mit Sil­vester­feuer­w­erk hantieren, kann der Führerschein ent­zo­gen wer­den. Wer etwa Raketen auf Fahrzeuge abschießt begeht eine Verkehrs­ge­fährdung im Sinne des Strafge­set­zbuches und muss als Folge unter anderem mit einem Entzug der Fahrerlaub­nis rechnen.

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Die Kommentare sind geschlossen.